Trocknungsprofis

2016-07-21

Trocknungsprofis Titel.jpgNeue Unternehmenszentrale ermöglicht weiteres Wachstum
15.000 m2 Hallenfläche stehen Stela Laxhuber am neuen Standort in Massing/DE zur Verfügung. Beim Neubau entschied sich das heimatverbundene Familienunternehmen bewusst für einen Bauplatz in derselben Gemeinde.
Zur Eröffnungsfeier am 17. Juni waren Geschäftspartner, Politik und Presse geladen. Geschäftsführer Thomas Laxhuber dankte allen Beteiligten für die erfolgreiche Fertigstellung der neuen Produktionshalle samt Büroräumen auf dem 21.000 m2 großen Grundstück. Den anwesenden Kunden sprach er ebenso seinen Dank aus, da diese dem Unternehmen in den vergangenen 15 Jahren zu stetigem Wachstum verholfen haben. Dies war auch der Grund für die enorme Investition. Am alten Standort reichte der Platz nicht mehr aus, um all die Aufträge termingerecht abzuwickeln und sich gleichzeitig um innovative Ideen zu kümmern. Die Produktion überließ daher der Steuerungstechnik- Abteilung das Feld.
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Der neue Unternehmenssitz von Stela Laxhuber war für die Gäste zur Einweihungsfeier nicht zu übersehen

Spezialist mit Fertigungstiefe
Von der Warenannahme bis zum Versand wandern die Einzelteile eines Stela-Trockners kreisförmig durch die Produktionshalle. Automatisch erfolgt die Nachbestellung von Kleinteilen, wenn ein gewisser Mindestvorrat unterschritten wird. So kann sich das Personal ganz auf seine Arbeit konzentrieren und braucht nicht den Füllstand etlicher Schraubenbehälter ständig zu überwachen. Die Bleche werden je nach Börsenpreis in großen Mengen eingekauft. Jede Lieferung wird vom Lkw-Fahrer elektronisch angekündigt und kontrolliert, sobald sein Fahrzeug die Warenannahme erreicht. Dank eines durchgehenden Barcodesystems wird jedes Blech nur noch ein einziges Mal angefasst – um es dem 730 Platze umfassenden Automatiklager zuzuführen. Im Anschluss geht es einfach seinen Weg.

Anhand der Daten der Arbeitsvorbereitung wählt das System die passenden Bleche für jeden Auftrag aus und bündelt mehrere, um möglichst wenig Ausgangsmaterial zu verschwenden. Bis zu einer Stärke von 6 mm erledigt meist die hydraulische Stanzmaschine die Arbeit. Für dickere Platten und für genaue Ergebnisse im Bereich eines Hundertstelmillimeters kommt die Laserbearbeitungsmaschine zum Einsatz. Darauf folgt das Abkanten.

Die Baugruppen werden im Anschluss nach und nach zusammengefügt, verschweißt, lackiert, mit technischen Einrichtungen versehen und getestet. Stela ist ein Spezialist für die Trocknungstechnik und betreibt die Produktion mit einer stetig wachsenden Fertigungstiefe, um alles aus einer Hand anbieten zu können. „Da uns die Wirkungsgrade anderer Ventilatoren nicht ausgereicht haben, entwickelten wir unseren eigenen“, führte Laxhuber beim Rundgang beispielhaft an.

Zur Beheizung des riesigen Gebäudes entschied man sich für einen Pelletskessel von Binder, Bärnbach. Dieser hat den Vorteil, dass die 300 t/J Firestixx-Pellets von Glechner, Pfarrkirchen – an deren Produktion natürlich ein Stela-Trockner beteiligt ist – bei laufendem Betrieb eingeblasen werden können.
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Eine Führung durch die Produktionsstationen ließ man sich bei Stela nicht entgehen

Auf Erfolgskurs gen Asien und Amerika
Mit der Erschließung neuer Märkte, wie Asien, Nord- und Südamerika, plant Stela, die neuen Kapazitäten ausgiebig zu nutzen. Biomasse als Energieträger ist dabei ein vielversprechender Rohstoff.


Titelbild:
Familie Laxhuber mit Geschäftsführer, Bauleiter und Ehrengästen bei der Einweihungsfeier der neuen Produktionshalle

Quelle:
Holzkurier 20.07.2016
Text: Dinah Urban
Fotos: Dinah Urban

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